AfA Mayen-Koblenz kritisiert Bürgerarbeit

Pressemitteilung

Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeinehmerfragen in der SPD Mayen-Koblenz kritisiert die Beteiligung des Landkreises Mayen-Koblenz am Modellprojekt „Bürgerarbeit“ der Bundesregierung.

Bürgerarbeit führt nach Ansicht der AfA Mayen-Koblenz zu keiner wirklichen Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen ins Arbeitsleben. Statt den Betroffenen eine langfristige Perspektive zu bieten, werden diese höchstens 36 Monate in „Bürgerarbeit“ genannten Projekten beschäftigt. Danach folgt, wenn keine Übernahme in einen geregeltes Arbeitsverhältnis erfolgt, wieder die Arbeitslosigkeit.

Weiterhin ist zu kritisieren, dass bei der Bürgerarbeit nicht der Gedanke zur Qualifizierung für den regulären Arbeitsmarkt im Vordergrund steht, sondern einzig allein der Test der Arbeitsbereitschaft. Philipp Keikert, Co-Kreisvorsitzender der AfA MYK, merkte an „dass die Chance zur Schaffung von regulären sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen mit angemessenen Löhnen durch die Bürgerarbeit unterlaufen wird. Stattdessen finanziert die öffentliche Hand wie bei den 1-Euro-Jobs Billigarbeitskräfte, welche reguläre Arbeitskräfte verdrängen.“

 
 

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