AfA Bendorf übt Kritik an Ein-Euro-Jobs

Pressemitteilung

Bendorf. Die Ein-Euro-Jobs sind von unverdächtiger Seite (Bundesrechnungshof,
Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung – ZEW – Mannheim) in die Kritik
geraten.

Grund genug für die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) Bendorf
sich in ihrer letzten Vorstandssitzung mit diesem Thema zu befassen und zu
diskutieren.

Hatte der Bundesrechnungshof bereits im August 2010 zum wiederholten Male
massenhaft missbräuchlichen Einsatz bei Ein-Euro-Jobs gerügt, kommt das ZEW zu
dem Ergebnis, dass die Ausübung eines Ein-Euro-Jobs für die Betroffenen zu einer
wesentlichen Verschlechterung der Eingliederungschancen auf dem Arbeitsmarkt
führt.

Nach eingehender und intensiver Diskussion wurde festgestellt, dass die
Kritikpunkte zutreffend sind, dass das ausdrückliche Ziel, die Betroffenen durch
solche Maßnahmen dem regulären Arbeitmarkt zuzuführen nicht erreicht wurde
oder erreicht werden kann und dass Ein-Euro-Jobs im zunehmenden Maße reguläre
Arbeitplatze reduzieren.

Mit großer Mehrheit beschloss der AfA-Vorstand Bendorf, dass die Ein-Euro-Jobs
abgeschafft, ggf. auf ein Minimum reduziert werden müssen und dass dann die
Vergabe auf freiwilliger Basis erfolgen muss.

Dazu AfA-Vorsitzender Ramscheid: „Wir werden mit entsprechenden Anträgen
unsere Auffassung in die Beschlussgremien von AfA und SPD einbringen“.

 
 

SOZIALES NETZWERK

 

Was - Wo

 

SPD BENDORF

 

BESUCHEN SIE MAYEN-KOBLENZ AUF FACEBOOK

 

Counter

Besucher:207437
Heute:5
Online:1